Allgemeine Konstitutionslehre: In Naturwissenschaftlicher by O. Naegeli

By O. Naegeli

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Steuerberechnung 1984 mit dem Epson HX-20

Durch die fortschreitende Entwicklung auf dem Gebiet der Taschenrechner und Hand­ held-Computer kommt der Wunsch sehr schnell, sich die Arbeit zu erleichtern. Während die Kapazität bei den ersten Rechnern für ein vollständiges Einkommen-bzw. Lohnsteuer-Programm nicht ausreichte, kann mit dem Epson HX-20 bereits ein anspre­ chendes Programm erstellt werden.

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Zahlreiche ausländische Autoren, vor allem MoRGAN und seine Schule, TowER, STOMPS, haben für die Richtigkeit der DE VRIESschen Mutationslehre wertvolles Material herbeigebracht. Wenn man, wie das von mir später ausgeführt wird, die Bastardierung nicht als Evolutionsprinzip gelten läßt, die Vererbung erworbener Eigenschaften als unerwiesen ansieht, und nach allem heutigen Wissen in der fluktuierenden Variabilität keine Neuschöpfung erkennen kann, weil man in ihr nur eine der Art eigene, genotypisch veranlagte, vielleicht auch zum Teil exogen geschaffene Modifikationsbreite vor sich sieht, dann ist heute die Mutationslehre das einzige nach dem jetzigen Stande der Wissenschaft erwiesene Prinzip der wirklichen Neuschöpfung.

Wenn man, wie das von mir später ausgeführt wird, die Bastardierung nicht als Evolutionsprinzip gelten läßt, die Vererbung erworbener Eigenschaften als unerwiesen ansieht, und nach allem heutigen Wissen in der fluktuierenden Variabilität keine Neuschöpfung erkennen kann, weil man in ihr nur eine der Art eigene, genotypisch veranlagte, vielleicht auch zum Teil exogen geschaffene Modifikationsbreite vor sich sieht, dann ist heute die Mutationslehre das einzige nach dem jetzigen Stande der Wissenschaft erwiesene Prinzip der wirklichen Neuschöpfung.

Die Multiformität der zweiten Filialgeneration ist heute ohne weiteres dadurch erklärt, daß eben Arten, Rassen und kleine abweichende Formen sich nicht in ihrer Gesamtheit vererben, sondern daß eine Kombination aller einzelner selbständiger Anlagen (Erbfaktoren) rein nach dem Kornbinationsgesetz zustande kommt. Es ist daher im Grunde gar nicht sonderbar, daß allerlei Entwicklungspotenzen und auch früher vorhandene, jetzt verdeckte Eigenschaften in einigen abweichenden Exemplaren erscheinen müssen.

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