Alvissmal. Forschungen zur mittelalterlichen Kultur by Edgar Haimerl, Thomas Krommelbein, Donald Tuckwiller,

By Edgar Haimerl, Thomas Krommelbein, Donald Tuckwiller, Andreas Vollmer

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Martin’s Press. Vries, Jan de. 1962. Altnordisches etymologisches Wörterbuch. 2d ed. Leiden: E. J. Brill. Thomas Krömmelbein Die Spitzenstellung des Geirmundar þáttr heljarskinns innerhalb der Kompilation Sturlunga saga G roßformen der altnordisch-isländischen Literatur geraten zunehmend in den Blick der skandinavistischen Mediävistik. 1 Aus dieser Perspektive ist die gängige Definition der Sturlunga saga als eine Kompilation einzelner Sagas über Ereignisse in Island von 1117 (Beginn der erzählten Zeit der Þorgils saga ok Hafliða) bis zum Untergang des Freistaates 1264 (Beginn der erzählten Zeit des Sturlu þáttr) ungenau: Vor Þorgils saga ok Hafliða und Sturlu saga, die mit dem Thema Konflikt und Konfliktlösung als “Einführungssagas” zu den nachfolgenden eigentlichen “Sturlunga sögur” bezeichnet werden können, hat der Kompilator einen þáttr plaziert, dessen Spitzenstellung in Sturlunga saga bislang ohne überzeugende Erklärung geblieben ist: Geirmundar þáttr heljarskinns.

Sie beschreibt den Sinn seiner Spitzenstellung als “a suitable, though unorthodox prelude to Sturlunga saga . . The þáttr presents the phases of history and of individual fate as godwilled. Consonantly, the bloodshed and cruelty recorded in Sturlunga saga are likewise godwilled and finite. The horrors will pass as surely as the pagan era had suddenly ended” (1981, 86–87). Ciklaminis Interpretation gibt wichtige und weiterführende Anregungen, doch bleibt sie weitgehend spekulativ, und ihre 1. Mit der Frage nach der Großform wird die jeweilig überlieferte Endgestalt als literarisches Individuum gewürdigt.

Martin’s Press. Vries, Jan de. 1962. Altnordisches etymologisches Wörterbuch. 2d ed. Leiden: E. J. Brill. Thomas Krömmelbein Die Spitzenstellung des Geirmundar þáttr heljarskinns innerhalb der Kompilation Sturlunga saga G roßformen der altnordisch-isländischen Literatur geraten zunehmend in den Blick der skandinavistischen Mediävistik. 1 Aus dieser Perspektive ist die gängige Definition der Sturlunga saga als eine Kompilation einzelner Sagas über Ereignisse in Island von 1117 (Beginn der erzählten Zeit der Þorgils saga ok Hafliða) bis zum Untergang des Freistaates 1264 (Beginn der erzählten Zeit des Sturlu þáttr) ungenau: Vor Þorgils saga ok Hafliða und Sturlu saga, die mit dem Thema Konflikt und Konfliktlösung als “Einführungssagas” zu den nachfolgenden eigentlichen “Sturlunga sögur” bezeichnet werden können, hat der Kompilator einen þáttr plaziert, dessen Spitzenstellung in Sturlunga saga bislang ohne überzeugende Erklärung geblieben ist: Geirmundar þáttr heljarskinns.

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